IPMS+IZFP Dresden

Der Planungsauftrag der Fraunhofer-Gesellschaft beinhaltete insgesamt drei Baumaßnahmen: Die Sanierungs- und Ausbaumaßnahme für das Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) und das Institut für zerstörungsfreie  Prüfverfahren (IZFP); der separate Baukörper des Reinraumes; sowie die später freigegebene Umbaumaßnahme zur Erweiterung der Flächen in dem bestehenden Haus 5 – im Rahmen des Konjunkturprogramms II.

Das dominierende Element ist das hinzugefügte Dachgeschoss. Die leicht geneigte Glasfassade dieser Ergänzung wird von einem markanten V-förmigen Flachdach abgeschlossen. Die helle Aluminiumverkleidung des auskragenden Daches betont den Effekt einer filigranen und schwebenden Konstruktion. Im Innern des Gebäudes ist mit dem kreisförmigen Treppenhaus ein zentrales Bauteil angelegt, das als optischer Mittelpunkt und Kommunikationsfläche dient. In den dort angrenzenden Räumen entsteht durch die Verwendung von Glasbaustein und die zentrisch über dem Treppenauge platzierte Lichtkuppel eine helle und freundliche Atmosphäre.  

So wurden im Auftrag der Fraunhofer-Gesellschaft und in Kooperation mit dem Dresdner Architekturbüro Kilian Architekten neben den Büroräumen auch Labore realisiert, die teilweise mit Reinräumen ausgestattet sind. Die Umbaumaßnahmen erfolgten in zwei Bauabschnitten unter parallel laufendem Büro- und Laborbetrieb.