Heinrich-Hertz-Institut

Das Hauptgebäude des Heinrich-Hertz-Instituts wurde in den 1960-iger Jahren von Architekt K.H. Schwennicke errichtet. Seit 1994 steht das Hochhaus aufgrund der für die Bauzeit beispielhaften Gestaltung unter Denkmalschutz. Die Fassade ist durch horizontale Fensterbänder klar gegliedert und an den geschlossenen Bereichen mit Waschbetonplatten verkleidet.

Um den aktuellen energetischen Anforderungen gerecht zu werden, beinhaltet das Sanierungskonzept den Austausch sämtlicher Fenster- und Türelemente, sowie den Einbau innenliegender Dämmschichten. Damit konnten sowohl die Fensterfronten als auch die bestehende Waschbetonfassade erhalten werden.

Der Innenausbau der Flächen erfolgte abschnittsweise im laufenden Betrieb. Die Planung sieht neben hochwertigen Büroflächen vorwiegend Labor- und Forschungsflächen vor. Besonderheiten sind das 2-geschossige 3D-Kino, der Hörsaal im Erdgeschoss sowie die optionale Nutzung des Foyers als Präsentations- und Veranstaltungsfläche.

Neben der Erneuerung der technischen Gebäudeausstattung und der kompletten Umgestaltung der Büro- und Laborflächen wurde das gesamte Gebäude brandschutztechnisch aufgerüstet. Die Installation einer Hochdruck-Wassernebel-Löschanlage; die Errichtung von 2 Feuerwehraufzügen sowie die Neuorganisation der Angriffswege der Feuerwehr und die Erneuerung der Brandschutztüren in den Treppenhäusern gewährleisten die Sicherheit des Personals und des Gebäudes in etwaigen Gefahrensituationen.