BfR-L3

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist für die wissenschaftliche Untersuchung von Nahrungsmitteln zur Sicherung gegen gesundheitsschädliche Stoffe oder Organismen zuständig.  2007 plante das Institut die Realisierung eines Labor-Hochsicherheitstraktes in L3-Qualität zur Durchführung hochtoxischer Laborarbeiten. Diese Einrichtung sollte in das bestehende Gebäude am Standort Berlin-Marienfelde integriert werden.

In Zusammenarbeit mit den Forschern des BfR entwickelte F+P ein Raumkonzept, das die effektive Zusammenschaltung bzw. Separation der Laboreinheiten erlaubt. Dadurch lassen sich einerseits Prozesse unterschiedlicher Forschungsbereiche parallel durchführen, andererseits ermöglicht die zweckmäßige Organisation der Räume kontaminierte Bereiche mit minimalem Personaleinsatz zu betreiben. Das potenzielle gesundheitliche Risiko für die Mitarbeiter konnte so begrenzt werden. Neben der architektonischen Konzeption wurde die Ausstattung der Labore und die Planung der technischen Ver- und Entsorgung in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Plarewa erarbeitet.