Wasserbauhalle der TU-Berlin

Die ehemalige Wasserbauhalle wurde in den Jahren 1959/1960 auf dem Nordcampus der TU-Berlin, in unmittelbarer Nähe zu den Gebäuden der Architektur und Mathematik, errichtet. Als Institutsgebäude für Wasserbau und Wasserwirtschaft bestand sie aus einem einzigen Versuchsraum, in dem 3 Wasserrinnen angelegt waren, die zur Prüfung von Dämmen, Deichen oder Schiffsmodellen genutzt wurden.

Im Auftrag der TU-Berlin wurde die Wasserbauhalle für die Anforderungen drei neuer Fachgebiete umgebaut. Heute wird sie von dem Institut für Konstruktions-, Mikro- und Medizintechnik, dem Fachgebiet Konstruktions- und Produktzuverlässigkeit und dem Fachgebiet Füge- und Beschichtungstechnik genutzt.

Neben Seminar-, Mess- und Werkstatträumen wurden spezielle Prüfanlagen eingebaut, u.a. Fahrzeug- und Motorenprüfstände, ein CBO-Prüfstand sowie Versuchsräume mit Elektronenstrahlkanone und Vakuumpumpen. Um zusätzlichen Raum zu schaffen, sind Galerieebenen eingebaut. Auch die ehemaligen Prüfrinnen wurden zum großen Teil mit neuen Funktionen belegt und bieten nun Platz für weitere Räume der Institute. Die Gebäudehülle wurde energetisch ertüchtigt und saniert, dazu wurden die bestehenden Fenster und Türen ausgetauscht und das Hallendach mit Dämmung versehen.